Neues Kiezbüro der Manege in Berlin-Adlershof | Aktivierungshilfe für junge Menschen startet mit großem Erfolg
Neues Kiezbüro der Manege in Berlin-Adlershof | Aktivierungshilfe für junge Menschen startet mit großem Erfolg
Berlin, 10. Juni 2026 – Die Manege gGmbH, die seit 2005 im Don-Bosco-Zentrum in Marzahn-Hellersdorf und seit 2020 auch in Berlin Treptow-Köpenick junge Menschen in den Bereichen Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe und Jugendhilfe unterstützt, hat ihre Aktivitäten ausgeweitet. In der Radickestraße im Berliner Kiez Adlershof (Bezirk Treptow-Köpenick) wurden neue Geschäftsräume eröffnet, in denen eine Aktivierungshilfe nach dem SGB II angeboten wird. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die auf ihrem Weg in Ausbildung oder Beruf Begleitung benötigen.
Die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten fand in einem besonders festlichen Rahmen statt. Die Teilnehmenden zeigten selbst, wie die Unterstützung in der Praxis funktioniert. Ein Highlight war das Buffet, das von der Ausbildungsküche in Marzahn und dem „Schwesterprojekt Aktivierungshilfe in Marzahn-Hellersdorf“ bereitgestellt wurde. Provinzvikar und Geschäftsführer P. Christian Vahlhaus segnete die neuen Räume, und die zweite Geschäftsführerin Sr. Margareta Kühn sowie der Einrichtungsleiter der Manege in Berlin, P. Simon Härting richteten Grußworte an die Gäste. Der Austausch zwischen den anwesenden Netzwerkpartnern und der Besuch des Jugendstadtrats von Treptow-Köpenick, Herrn André Grammelsdorff (CDU) unterstrichen die Bedeutung des neuen Standorts für die regionale Jugendsozialarbeit. Er gratulierte zur Neueröffnung und erklärte: „Mit der Eröffnung der neuen Räume entsteht in Adlershof ein wichtiger Ort für junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen aus der Lebensbahn geraten sind und Unterstützung auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben benötigen. Hier werden nicht nur Räume zur Verfügung gestellt, sondern echte Perspektiven geschaffen! Dieses Engagement verdient großen Respekt und zeigt, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt und gelebte Verantwortung für unsere Stadt und unseren Bezirk sind.“
Die Manege gGmbH setzt bei ihrer Arbeit aus Strategien zur Stabilisierung und Aktivierung, die gezielt darauf abzielen, Jugendliche an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Dabei gehen die Mitarbeitenden der Manege gGmbH individuell auf jede*n Teilnehmenden ein und nutzen bewährte methodisch-didaktische Ansätze. Die wertschätzende und offene Atmosphäre mit niedrigschwelligen Angeboten dient als Basis, um vertrauensvolle Beziehungen zu den jungen Menschen aufzubauen. So stärkt beispielsweise gemeinsames Kochen und Essen in freundlicher Umgebung die Gemeinschaft und bietet darüber hinaus Gelegenheit, mehr über gesunde Ernährung zu erfahren. Die aufsuchende Arbeit zu unterschiedlichsten Zeiten – auch im persönlichen Umfeld der Jugendlichen – sichert eine kontinuierliche und sensible Betreuung.
Statt strenger Hausordnungen prägt die Grundhaltung „Schön, dass du da bist!“ den Alltag. Diese wertschätzende Kultur fördert Respekt, Sauberkeit und einen sorgsamen Umgang miteinander. Moderne, helle und großzügige Projekträume, teilweise in einem eigenen Werkstattkomplex, bieten zudem optimale Rahmenbedingungen für die praktische Arbeit. Offene Begegnungs- und Beratungsbereiche ermöglichen es, Familienangehörige oder Freunde aktiv in den Integrationsprozess einzubinden. Die Teilnehmenden werden dabei stets als Akteure wahrgenommen und von einem engagierten Team als authentische Partner auf Augenhöhe begleitet.
Die Manege gGmbH bleibt mit der Eröffnung der neuen Räume ihrer Sendung treu: Jeder junge Mensch ist einzigartig und verdient Unterstützung, die seine Würde und Individualität achten.
Text: P. Simon Härting
Foto. David Behrle
Auf dem Bild von links nach rechts:
Erik Mohring (stellv. Einrichtungsleiter), P. Simon Härting (Einrichtungsleiter), P. Christian Vahlhaus und Sr. Margareta Kühn (Geschäftsführung), André Grammelsdorff (Bezirksstadtrat für Jugend und Familie), Emili Kaulich (Projektkoordinatorin), Conni Nagl (Standortleitung)
