Flamenco in der Manege-Küche: Junge Menschen entdecken Gemeinsamkeiten über kulturelle Grenzen hinweg
Flamenco in der Manege-Küche: Junge Menschen entdecken Gemeinsamkeiten über kulturelle Grenzen hinweg
(Berlin) Vom 20. bis 23. April 2026 war die Manege gGmbH in Berlin Schauplatz einer besonderen Begegnung: Acht junge Menschen im Alter von 22 bis 29 Jahren aus Madrid besuchten die Einrichtung im Rahmen eines Austausches in Förderung durch Erasmus.
Begleitet wurden sie von zwei Lehrerinnen der Pinardi Boscosocial. Die Einrichtung, die zur Provinz der Salesianer Don Boscos „Jakobus der Ältere“ in Spanien gehört, engagiert sich besonders im Bereich der sozialen Förderung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und Familien in prekären oder vulnerablen Situationen. Die Organisation bietet Programme zur Bildung, Berufsausbildung, Beschäftigungsförderung und sozialpädagogischen Betreuung an und begleitet jährlich tausende Menschen in schwierigen Lebenslagen. Pinardi Boscosocial feierte kürzlich sein 25-jähriges Bestehen. Partner auf Berliner Seite waren die Teilnehmenden der Aktivierungshilfe in der Manege gGmbH in Marzahn.
Der Austausch stand ganz im Zeichen des europäischen Netzwerks der Don-Bosco-Einrichtungen, das junge Menschen weltweit verbindet. Die Gäste hatten sich intensiv vorbereitet, um das Kennenlernen mit den Teilnehmenden der Aktivierungshilfe so bereichernd wie möglich zu gestalten. Gemeinsam wurde gemalt, getanzt, gekocht und vor allem zugehört. Im Mittelpunkt standen die Lebensgeschichten der jungen Menschen, die trotz unterschiedlicher Herkunft und Sprache viele Gemeinsamkeiten entdeckten. „Es war inspirierend, eine andere Kultur und Sprache hautnah zu erleben und Menschen kennenzulernen, die einem anfangs fremd waren“, berichtet eine Teilnehmerin. Die Begegnung zeigte, wie schnell Fremdes vertraut wird, wenn man sich mit Offenheit begegnet. Ob bei der Zubereitung spanischer Tapas, beim Tanzen zu Flamenco-Rhythmen oder beim kreativen Gestalten: Jeder Tag war geprägt von Neugier und dem Gefühl, Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein.
Text: Jana Jaschinski
Foto: Manege Berlin
