Besuch in der Alten Försterei: Union Berlin gegen FC Bayern (Frauenfußball)
Spitzensport begeistert: Stadionbesuch bei der Frauen-Bundesliga
Eine Kooperation mit der 1. FC Union Berlin Sportförderung machte es möglich: Am 22.04.2026 hatten wir – die Projekte Treffpunkt und Brücken Bauen der Manege Treptow-Köpenick – Freikarten für das Bundesliga-Spiel zwischen den Frauenteams des 1. FC Union Berlin und des FC Bayern München im Stadion An der Alten Försterei. Kooperationen wie die mit der Sportförderung sind ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, da sie Jugendlichen niedrigschwellige Zugänge zu Sport, Bewegung und gesellschaftlicher Teilhabe eröffnen. Das gemeinsame Erleben eines Profi-Fußballmatchs bringt den Jugendlichen Sport nicht nur als Zuschauerereignis nahe, sondern auch als etwas, das man selbst aktiv betreiben kann. Gerade junge Menschen, die bislang wenig Berührungspunkte mit Vereinsstrukturen oder sportlichen Angeboten hatten, kann ein solcher Besuch motivieren. Vor Ort standen wir auf der sogenannten Waldseite des Stadions, die für ihre besonders stimmungsvolle Atmosphäre bekannt ist. Für manche Jugendliche war es der erste Stadionbesuch überhaupt, was die Eindrücke umso intensiver machte. Besonders die von Tausenden Fans lautstark mitgesungene Stadionhymne sorgte für Gänsehautmomente. Mit insgesamt 13.220 Zuschauenden wurde bei dem Spiel ein neuer Saisonrekord für die Frauenmannschaft von Union Berlin aufgestellt, was die besondere Bedeutung dieses Spiels unterstrich. Die durchgehend mitreißende und unterstützende Stimmung zeigte den Jugendlichen, wie Gemeinschaft im sportlichen Kontext gelebt werden kann. Auch spieltechnisch hatte das Match einiges zu bieten: Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie auf Augenhöhe. Der FC Bayern München ging mehrfach in Führung, doch Union Berlin zeigte großen Kampfgeist und konnte jeweils ausgleichen. Diese Dynamik wurde von den Fans frenetisch begleitet und machte das Spiel zu einem intensiven Erlebnis. Ein besonderer Moment ergab sich nach dem Schlusspfiff: Durch den Sieg hatten sich die Spielerinnen des FC Bayern München vorzeitig die deutsche Meisterschaft gesichert und feierten diesen Erfolg ausgelassen auf dem Platz. Die Jugendlichen konnten somit nicht nur ein packendes Spiel, sondern auch einen sporthistorischen Moment live miterleben. Neben dem sportlichen Geschehen gehörte auch das gemeinsame Essen einer Stadionwurst zu einem klassischen Stadionerlebnis, das den Ausflug abrundete und Raum für Austausch innerhalb der Gruppe bot. Gerade solche gemeinsamen Momente stärken den Zusammenhalt und fördern soziale Kompetenzen wie Kommunikation, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung. Insgesamt bot der Stadionbesuch vielfältige Lern- und Erfahrungsräume außerhalb des gewohnten Alltags. Die gemeinsame An- und Abreise, das Verhalten im öffentlichen Raum sowie das Erleben von Fankultur eröffneten den Jugendlichen neue Perspektiven auf Freizeitgestaltung. Ziel ist es, durch solche Erfahrungen langfristig Motivation zu schaffen, selbst aktiv zu werden und Anschluss an sportliche Angebote zu finden. Kooperationen wie beispielsweise mit der 1. FC Union Berlin Sportförderung leisten hierzu einen wichtigen Beitrag und sollen perspektivisch weiter ausgebaut werden, um nachhaltige Zugänge zu Sport und Bewegung für die Jugendlichen zu schaffen.
